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THE STORY OF SANDERS

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Als ich dann im Alter von 14 Jahren mit meiner Mutter von Thüringen nach Düsseldorf zog, schenkte mein Onkel mir ein DJ Mischpult. Das stand jedoch Ewigkeiten nur im Schrank rum. Eines Morgens überkam es mich dann doch überraschenderweise und ich schloss zwei DVD Player an den Dj Mixer an, sodass ich meine ersten Übergänge ausprobieren konnte. Von da an reizte es mich auf einmal doch ein wenig aufzulegen, auch wenn es nur für mich war. Ich sparte lange, um mir eine digitale Vinyl DJ Software zu kaufen. Das Geld reichte erstmal nur für einen Plattenspieler. 

So übte ich dann im Party Keller meiner Eltern jeden Tag. Irgendwann fingen Freunde an zu fragen, ob ich auf ihrem Geburtstag auflegen möchte. Hierfür schleppte ich sämtliches Equipment aus dem Party Keller mit zu meinen Freunden. Wenn ich heute noch an diese  extrem schweren   1-Meter Boxentürme denke, welche ich jedes mal die Treppen hoch schleppen musste und dann bei meinen Freunden aufbaute, schüttelt es mich immer noch. Das Ganze habe ich dann meist auch noch für Lau gemacht.

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Irgendwann teilte ich mein Interesse für das Auflegen mit einem Freund und wir übten fleißig gemeinsam. Unser Künstlername war damals Harry&Sanders. Schnell haben wir durch einen Freund dann die Möglichkeit bekommen, im 3001 in Düsseldorf das Warm Up für einen Main Act zu spielen. Wir spielten danach viel auf Schülerpartys. Nach einem Jahr trennten sich unsere Wege und seither mache ich es alleine unter dem Namen Sanders.

Als das Sub in der Düsseldorfer Altstadt einen neuen Resident DJ suchte, konnte ich mich gegen 30 andere DJs durchsetzen. Dort stand ich am Wochenende jeden Abend neben den Resident DJs, sah zu und lernte. Da der Resident DJ unbedingt wollte, dass ich lerne ohne DJ Software aufzulegen und ich noch dazu Hip Hop spielen soll, war die Umstellung zu anfangs für mich sehr schwer und langwierig. Nach einem Jahr und viel Geduld des Resident DJs, machte ich Fortschritte und durfte schließlich auch alleine auflegen. Die Residents vom Sub und meine 3-jährige Residency im Sub, waren eine lehrreiche und intensive Zeit. Heute kann ich sagen, dass ich ohne die Zeit im Sub technisch nicht so weit gekommen wäre und ich sicherlich nicht so ein ausgeprägtes Gespür für das Publikum haben würde, wie ich es heute habe. Vom Sub wechselte ich dann in die Nachtresidenz und ich Gigs dehnten sich deutschlandweit aus. Parallel fing ich an zu produzieren und arbeitete stark auf mein erstes Release hin.